April April …

Gute Aprilscherze sind inzwischen derartig schwer, weil jeder schon von morgens her drauf lauert wo überall Unsinn berichtet wird. Andererseits steckt in guten Aprilscherzen ja immer auch ein Quäntchen Wahrheit und so mancher Scherz wurde bald schon zur Realität.

Auch die Story zu den Umweltplaketten war natürlich ein Aprilscherz, wobei ich mir dennoch vorstellen kann, dass es bald schon praktische Realität werden könnte.

Aber was gab es heute sonst noch so zu finden, tja. Beginnen wir mit etwas das klingt wie ein Aprilscherz, aber keiner ist:

Die TAZ berichtet von einem Atomkraftwerk, das seit dem 1.4.2011 still steht, wegen eines Staubsaugers. Das ganze ist aber nach ausdrücklichem Bekunden kein Aprilscherz, klingt aber doch irgendwie so. Das Thema ist aber eigentlich gar nicht witzig, wenn man den Artikel einmal ganz durchliest.

Die FAZ refomiert dafür einmal mehr die Rechtschreibung. Deutsch soll an internationale Tastaturen angepasst werden. Umlaute und das scharfe S werden eliminiert. Das ganze liest sich weiter unten dann wie der kleine Föhnig von Walter Mörs.

Auf Telepolis (heise) wird das vermutlich lustigste Thema aufgegriffen: Wer in der DDR illegal Westfernsehen gesehen hat, soll nachzahlen, denn hier wurden Urheberrechtsentgelte unterschlagen. Durchaus spannende Verquickung.

Ein Scherz den auch die Fans nicht sofort verstehen, kam von SWTOR, dem Star Wars Online Rollenspiel. Dort wird angekündigt, dass man zukünftig mehr Aspekte des Schiffsroboters im Spiel erleben kann. Das umfasst so spannende Dinge wie Fensterputzen, Wände streichen und neue Diätpläne zusammen stellen.

Nun werden wir mal politisch. Christopher Lauer, einer der bekanntesten Piratenpartei Politiker stellt seine “Kandidatur zum Bundesvorsitzenden” Online und erläutert sein Reformprogramm ziemlich ausführlich. Dabei ist das inhaltlich so dicht, dass man bislang nicht sicher sagen kann wieviel davon nur Scherz und wieviel doch ein wenig wahr sein könnte. Vielleicht ist es also kein Scherz, vielleicht aber doch. Der Scherzfaktor dabei wäre, dass Christopher hier lauter Dinge aufführt die eigentlich sonnenklar sind. Andererseits wurden sie so vielleicht noch nie wirklich aufgeschrieben. Man darf gespannt abwarten.

Mehr Sicherheit hat man schon hier, beim “Casting” der Piratenpartei bei dem sich neue Mitglieder vorstellen und bewerben können und einen einfache Onlinetest durchlaufen müssen. Bei jeder anderen Partei könnte ich mir das eventuell sogar vorstellen, aber für die Piraten ist es nur ein Scherz, der allenfalls die seichten Klischees erfüllt, die über die Partei im Umlauf sind. Das ganze steht im Kontext mit der Pressemeldung, dass FDP Politiker zu den Piraten übergelaufen seien. Dass Politiker zu den Piraten wechseln, gab es zwar schon, aber die Vorbehalte zwischen FDP und Piraten sind vermutlich dann doch zu überzeichnet, als dass sowas am 1.April wahr wäre.

 FAKtuell zitiert dafür Rösler mit den Worten “BGE – Wir machens einfach!” und landet damit natürlich einen Treffer an einer empfindlichen Stelle, insbesondere nach der Schleckerblockade. Der hier im Text angeblich zitierte Rösler zeigt sich auch recht ungeduldig und schnell beleidigt. Also vielleicht doch echt? Ich fände das sehr erfreulich, aber an soviel Wunder glauben kann ich bei der FDP dann doch nicht mehr.

Die Tagesschau sieht das offenbar ähnlich und kündigt eine Spendengala zur Rettung der Liberalen an. Ganz schön heftiger Scherz, aber er liest sich auch recht lustig. Ob die ARD aber derart in den politischen Topf greifen sollte, weiß ich nicht.

Insgesamt wurden heute auch viele Scherze zu Piraten und FDP getwittert, wobei manche dann doch kein Scherz waren. Man verlor nur ein wenig den Überblick über Scherz und Wahrheit. Vermutlich ist die Wahrheit, dass die Piraten bei Umfragen inzwischen bei 7 – 9 % gesehen werden (aber heute ist ja keine Wahl). Dass die FDP sich plötzlich wieder auf 5 % erholt hätte halte ich für einen Scherz. Dass eine Partei die nur etwa 1% Zustimmung bei den Wählern hat, mehrere Minister stellt, ist hingegen gleichzeitig ein Scherz und doch keiner. Insgesamt waren Piraten und FDP und ihr Verhältnis zueinander eines der dominierenden politischen Scherzthemen.

Und wer noch weitere Scherze sucht, dem empfehle ich das Hoax Archiv.mit den 100 besten Aprilscherzen, den Ursprüngen der Aprilscherze und den zehn schlimmsten Aprilscherzen aller Zeiten.

In diesem Sinne, bis nächstes Jahr dann! :-)

Weitere Fundstücke gerne hier in den Kommentaren (oder auf den anderen bekannten Wegen) melden.

 

Updates:

Youtube hat ein paar innovative Vorschläge zur Nutzbarkeit. :-)
Das zielt natürlich auch ein wenig darauf ab, dass man Youtube nicht unbedingt mit herkömlichen Medien vergleichen sollte und ich wittere da auch das Thema Urheberrechte ein wenig.

George Takei, den viele von Raumschiff Enterprise noch kennen dürften, hat auf seiner (sehr aktiven) Facebookseite angekündigt, dass er in einem neuen Spielfilm Namens “Excelsior” den Captain spielen wird. Sosehr ich hoffe dass das doch stimmt, so wenige kann ich es am 1.4. glauben.

Einen Scherz der wohl nicht so gut lief, gab es in Israel.

 

 

 

 

 

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Gesellschaftlich urinierte Konflikte

Ein lustiges Filmchen, eine nette Idee. Nicht ganz neu aber einmal konsequent durchprobiert.
Wir tun mal so als ob wir irgendwo hin urinieren und warten darauf das sich jemand darüber aufregt.
Nett anzusehen … aber danach sollten wir uns mal ernsthaft unterhalten.

Spannend daran finde ich die Wertefrage die dem ganzen zugrunde liegt. Intuitiv hätten viele Menschen hier vermutlich ähnlich entschieden wie die Polizisten. Insofern wollen wir ihnen mal nicht vorschnell einen Vorwurf machen. Sie sind letztlich nur die ausführende Kraft die das tun was ändere denken dass getan werden sollte. Menschen die einfach auf die Straße urinieren müssen gestoppt werden.

Aber ist das wirklich so? Zu urinieren ist ja keine gänzlich freie Willensentscheidung. Man kann es sowieso nur, wenn man eine ausreichend gefüllte Blase hat. Und man muss es tun, wenn die Blase zu sehr gefüllt ist. Irgendwann hat man schlicht kaum noch eine Alternative. Eine Wasserflasche auf die Straße zu leeren ist hingegen sogut wie immer eine völlig freiwillige Tat. Was hat also die größere Berechtigung?

Andersherum gehen wir mal davon aus, dass Urin auf der Straße nicht so lecker riecht, gerade wenn sehr viele Leute es tun. Bei Wasser aus einer Flasche ist das anders. Doch gibt es zahllose Flüssigkeiten, die in größeren Mengen verschüttet auch nicht so lecker sind. Also 300 Leute die Bier vor meinem Haus verschütten, wäre auch nicht gerade so toll. Was in der Flasche ist, wissen wir im ersten Moment nicht so genau. Es könnte auch Vodka sein. Ist es wirklich Wasser, dann zugegeben, kann man wenig sagen. Wasser ist wohl die einzige Flüssigkeit die outdoor allgemein akzeptiert wird, weil wir gar keine Wahl haben. :-)
Aber zurück zum Urinator. Der Reaktion der Cops nach ist jemand der sich Erleichtert und seine Notdurft verrichtet in der öffentlichen Meinung ein “Bösewicht”, zumindest ein kleiner Bösewicht. In den Worten Notdurft und Erleichtern stecken aber doch schon die wichtigen Schlüsselideen. Da geht es jemand nicht gut, er ist in einer Notlage und er löst dadurch ein dringendes Problem.

Es stehen hier also zwei Bedürfnisse gegeneinander und solche Beispiele sind deshalb so wertvoll, weil sie stereotyp für wichtige moralische Überlegungen sind. Das interessante ist, wie man sich mit der Frage auseinander setzt. Die zwei typischen Optionen die allzu häufig genutzt werden sind:
1) “Hey mir doch egal, ich piss da jetzt hin, weil ich muss!” und 2) “Hey sie dürfen nicht einfach so da hin pinkeln.”
Dabei steckt in 1) oft noch 1a) als wichtige Unteroption “Hey ich pinkel jetzt da hin, weil ich keine Ahnung hab wo ich aufs Klo gehen kann.”

Der böse Urinator ist nicht selten derjenige der sich vorher schon länger mit dem Problem befasst hat. Er/sie haben Möglichkeiten gesucht das Problem gesellschaftskonform zu bewältigen, sind aber gescheitert. Die Schlange an den Toiletten war viel zu lang, es gab zu wenige Toiletten, es gab garkeine Toiletten, man hat ihn dort nicht drauf gelassen oder vielleicht wollte man auch nur Wucherpreise dafür. All das sind mögliche Gründe, wieso er/sie immer noch in dem Problem ist. Dann irgendwann aus purer Not die Straße als Urinationsort zu benutzen ist nicht weiter verwerflich, aber stört trotzdem. Was könnte man also tun?
3) “Hey Sie da, benutzen sie doch die Toilette dort hinten!” 4) “Hey, bitte machen sie das wenigstens hinter einem Busch!” 5) “Ok, lassen sies ruhig laufen, die weigern sich seit Jahren hier ausreichende Toilettenanlagen zu bauen.”

Denn gerade bei Grossveranstaltungen ist das Problem oft frappierend. Wenn man von der Toilette kommt, sollte man sich oft sofort wieder anstellen damit man rechtzeitig wieder dran ist, nach 40 Minuten. Die Zustände auf den Toiletten sind nicht selten unzumutbar. Und man fragt sich ernsthaft, wieso es sich wirtschaftlich lohnt seine Gäste so schlecht zu behandeln zumal gerade die Frauen die Sache nicht einfach durch Strassenurination lösen können. Hier zeigt sich nämlich eine Ungerechtigkeit und es tut sich eine Genderdebatte auf. Männer haben es immer noch irgendwie einfacher. Sie haben mehr Optionen. Zwar machen sie sich damit oft unbeliebt, aber bevor man in die Hose macht, ist das immer noch die bessere Option. Denn Hosenpinkler sind gesellschaftlich auch nicht akzeptiert.

Im Endeffekt kann die Konsequenz oft nur lauten, sich zu entscheiden: a) Nichts mehr zu trinken und den Konsum zu verweigern, b) den Ort der Toilettenlosigkeit schnellsten zu verlassen, c) das Wildpiseln (als Mann) genussvoll als Lösung zu akzeptieren oder d) überall und immer ausreichend Toilettenanlagen zu bauen, diese gut auszuschildern, zugänglich zu halten und diese auch ausreichend zu pflegen sodass jeder sie immer gerne Benutzt.

Denn mir erschließt sich nur eines aus der Überlegung: Es gibt ein Grundrecht auf frei zugängliche Toiletten. Wenn jemand auf der Straße steht und dringend muss, dann muss er eine Chance haben, dass sinnvoll zu lösen. Wenn das nicht geht, dann steht es ihm offen sich anderweitig zu behelfen. Die Pflicht sinnvolle Toiletten zu bauen erlischt damit jedoch nicht.

Klingt jetzt vielleicht lustig, aber auch das wurde schon thematisch bei programmatischen Treffen der Piratenpartei diskutiert. Bisher passte das Feintuning in der Diskussion zu dem Punkt noch nicht, wodurch er immer wieder nach hinten rutschte, aber doch, es ist ein Thema und es hat genau mit den Grundrechten und den anzustrebenden gesellschaftlichen Lösungen für Konfliktbereiche der Gesellschaft zu tun.

Jetzt muss ich leider aufhören zu schreiben … ich muss schon seit drei Absätzen dringend aufs Klo :-/

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Hurra der Blog wurde entdeckt …

… von einem Spambot.

Soweit nicht außergewöhnlich. Deshalb gibt es Vorkehrungen für diese Maßnahmen. Dämlicher Spam der nur Unsinn enthält kann leicht von automatischen Systemen entdeckt und aussortiert werden. Das ist nicht anders als bei Email-Spam. Allerdings reicht das bei Blogs nicht, denn alles was übersehen wird, darf nicht automatisch erscheinen, sonst würde sich der gute Spam am Ende doch lohnen. Deshalb werden Kommentare zunächst nur zwischengespeichert, bis ein Administrator mal einen Blick drauf geworfen hat.

Das was sich seit kurzem hierbei aber ansammelt ist “interessant”, denn der Spam ist auf den ersten Blick gar nicht als Spam erkennbar. Erst bei genauerem Durchlesen beginnt man sich zu fragen: “Was soll das? Das passt doch nirgends dazu?”

Da kommen teils im Minutentakt von verschiedenen “erfundenen” Benutzern ellenlange Texte an in denen Inhalte stehen wie “Arved Fuchs oder Messner sehen eben schon nach Abenteuer aus. In Dir sieht man eben nicht auf den ersten Blick den Freak .” Das klingt ja erstmal irgendwie nach “Mensch” und sowas will man ja nicht unterdrücken. Aber dann liest man “Als ich feststellte, dass Du ebenfalls Kieler bist, noch dazu in meiner Altergruppe, musste ich schon eine gewisse Bewunderung/Ehrfurcht eingestehen” und beginnt sich zu fragen wer hier angesprochen werden könnte.

Das nächste das auffällt ist die fehlerhafte Zeichenkodierung. Eine technische Unzulänglichkeit, die glücklicherweise noch nicht von eifrigen Spam-Programmierern getilgt wurde. Das liest sich dann “sagt:Frau Lust neigt wohl allmc3a4hlich zum Grc3b6c3Ÿenwahn. Sie sagt zwar einerseits, sich nicht fc3bcr Politik zu iresntseieren, mac3Ÿt sich aber andererseits an, alle sonstigen Dresdner Kc3bcnstler als zu unpolitisch einzustufen.

Dennoch beginnt man sich zu fragen ob die Kommentare nicht durch ein technisches Versehen aus anderen Plattformen herüberrutschen und eigentlich aus einem anderen Forum stammen könnten in dem sie sinnvoll sind und erst beim Import auf diesem Blog ihren Zeichensatz vernuddeln. Andererseits sind die Kommentare fast durchweg zu lang und haben Erstellungszeiten die dort liegen wo Menschen eher im Bett liegen.

Also doch wohl nur Müll? Allein dadurch dass man solange darüber nachdenken muss um das zu entscheiden, erhöht die Chance dass einem gestressten Administrator doch mal was durchrutscht oder auch sinnvolle Texte eliminiert werden. Gerade dort wo täglich dutzende Kommentare eintreffen, vertut man sich da leicht. Zum Glück besteht dieses Problem hier nicht. Der Spam überwiegt deutlich und schärft das Bewusstsein für den Müll.

Aber es ist eben leider gut gemachter Müll. Und der liest sich teils wirklich sehr lustig. Unterhaltsam geradezu.

Hi Christa, erstmal eielvn Dank f rs Lob!Den Sternewerfer benutze ich nach wie vor h ufig, wenn es um konkrete und praktische Weltverbesserungsprojekte geht und die Frage nach den Sinn, warum ich bestimmte Projekte einfach tue. Wenn ich in die Position des Sternenwerfers gehe, habe ich schon den Grundantrieb f r mich selbst gefunden berhaupt etwas zu tun. Der Sternenwerfer zeigt mir ganz deutlich, dass ich kleines Licht in der globalisierten Welt mit meinen begrenzten F higkeiten berhaupt etwas bewegen kann. Nicht, warum ich das berhaupt versuche jedenfalls nicht in erster Linie.

Das ist ja schon fast lyrisch. Ein Sternwerfer als Symbol für sich selbst als kleines Licht. Aber wer ist “Christa”? Getrübt wird das Ergebnis auch hier durch die defekten Umlaute. “berhaupt” soll wohl “überhaupt” heissen.

Dann soetwas hier: “in welchem du das Bild deenin Lesern vorstellst. In diesem Artikel verlinkst du bitte auch auf diesen Beitrag hier bei gesichtet.net, so dass ein Trackback bei mir ankommt und ich von deiner Teilnahme erfahre. Kommt der Trackback

Der pflichtbewusste Administrator merkt auf. Huch!? Will da jemand bemerken, dass man ein Bild nur benutzen dürfe wenn man auch ein trackback setzen würde? Aber welches Bild bitte überhaupt? Im Beitrag ging es um Wulff und “BILD”, vermutlich hat das den Spambot verwirrt. :-)

Hallo Mario!Herzlich wilkommen auf meneim Blog!Puh, interessante Ansichten!Auch wenn zB. der Ehrenkodex negativ besetzt ist, die Mitglieder der Hells Angels und der Mafia halten sich aber sehr genau an diese Regeln, sonst…Gerade heute habe ich einen Newsletter von Nur Sharina erhalten, in dem sie zu den derzeitigen kritischen Stimmen in der Internet-Marketer-Branche Stellung nimmt.

Hey! Hallo! Mario, wer ist das? Na egal! Eine Ehrenkodexdiskussion. Aha! Und dann “nur Sharina”. Das klingt doch recht spannend. Es beginnt ja schon richtig Sinn zu machen. Nur wie passt es zu irgendwas auf diesem Blog hier?

Guten Morgen Daniel, na das war ja wieder ein hisseer Tag in New York. Ein bisschen We4rme davon kf6nnten wir hier gebrauchen. Bei uns ist es schon tagelang kalt und es regnet ste4ndig. Ich glaube wenn du heute aufstehst tut dir alles weh vom vielen laufen.

Daniel nun also, aha. Und haben wir nicht Winter in New York? Und nun tut alles weh. Nur vom Laufen? Bitte mehr Details! ;-)

Beeindruckend wird es hier: “ Wenn ich das als Grundlage nehme. Sche4tze ich bei Strom -> Wasserstoff -> Methan -> Strom auf 34%. Nutzt man zuse4tzlich auch die Abwe4rme der Stromerzeugung, verbessert sich der Wirkungsgrad auf 48%. Das setzt allerdings voraus, dass man die We4rme auch nutzen kann. In diesen Mini-/Micro-/Sonstwas- BHKW ist das immer so eine Sache. Im Winter klappt es wunderbar, im Sommer muss man dann zusehen wie man die Abwe4rme an die Umwelt abgibt, damit der Generator fcberhaupt laufen kann.Zum Vergleich: Pumpspeicher kommen auf 70 85%, das ist schon eine andere Grf6dfenordnung.

Ich sollte das mal nachrechieren. Soviel Information! Wenn die stimmen sit das ja schon fast ein Newsletter! Oder jemand hat die Diskussionsseiten aus der Wikipedia kopiert oder einfach Beiträge aus irgendeinem anderen Blog? Die Idee wäre gut. Texte hamstern aus freien Foren und dann als Spam gegen andere Foren und Blogs einsetzen. :-) Vermutlich wird dieser von mir geschriebene Texte dann auch bald als Spam gegen irgendwelche anderen blogs eingesetzt.

Lieber Administrator irgendeines Blogs! (Ich kenne ja Deinen Namen nicht und will Dich nicht einfach Marion, Daniel oder Heinrich nennen.) Falls Du diesen Text in Deinem Spamfilter entdeckst, dann tut es mir herzlich Leid. Such doch mal bei squawk.kuef.de ob Du den Originaltext noch findest, dann geht Dir vielleicht ein Licht auf. Und Hey, dann wäre doch sogar was gutes bei heraus gekommen: Neues Entdecken durch Spam. Wer hätte das gedacht?

Zum Abschluss noch ein Highlight:

sehe ich auch so. der test bei unser ding scheint nicht zu fiurtnonieken. aber mal was anderes: warum bringe ich bilder von mir ins internet, die irgendwann keiner mehr sehen will? warum sollen meine bilder plf6tzlich verschwinden? also, irgendwie le4uft das mit dem internet in eine falsche spur. wir hatten damals was anderes damit vor.

Wow! Hier muss einer der Gründerväter des Internet sprechen. Als er es damals erfunden hatte, hatte er was anderes damit vor. Ich frage mich was eigentlich? Aber das steht da nicht. Vielleicht kommt es ja in einem der nächsten Beiträge.

Falls das hier jemand liest, der einen echten Kommentar geschrieben hat und wirklich ein Mensch ist, der auf einen Blogbeitrage antworten wollte, aber nun gespamfiltert wurde, dann möchte ich mich entschuldigen, aber jetzt wisst ihr ja welche Fehler ihr vielleicht nicht unbedingt machen solltet. An alle Spam Programmierer: Vergesst es gleich wieder, für Euch waren die Tips eigentlich nicht gedacht. Und an alle anderen Blog Administratoren die diesen Text hier erhalten: Mein Beileid!

Mal sehen was heute wieder im Spam Ordner landen wird. Bin schon ganz neugierig. Vielleicht erfahre ich endlich was man damals eigentlich mit dem Internet vorhatte oder was man in New York weiter so erleben kann. :-)

 

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Ich habe heute leider meine Kresse vergessen …

Berliner Abgeordnetenhaus – Piratenpartei
Christopher Lauer zur Regierungserklärung 12.1.2012

Wer von Politik genervt ist, das alles sowieso nur für eine große Verarsche hält, den Politikern mal gerne die Meinung sagen würde und denkt, dass die Piraten auch nie was leisten werden, der kann sich hier einmal 8 Minuten lang amüsieren, informieren und emotional einfinden in eine Rede die mir seit langer langer Zeit gefehlt hat in einem Deutschen Parlament und bei der jemand endlich einmal mit seinen eigenen Worten allen sagt was wirklich Sache ist, inklusive der Selbsreflektion wieviel das wohl bringen wird und dennoch, zu Recht, fest davon überzeugt dass es einfach gesagt werden muss. Ich danke ihm dafür.

Mehr von Christopher Lauer gibt es in seinem Blog: http://www.christopherlauer.de/
ebenso seine Rede.

Wer ihn hier zum ersten Mal erlebt, dem mag die Rede ein wenig gehetzt vor kommen. Entscheidend ist jedoch, dass er die richtigen und wichtigen Sachen sagt und er sich, wie er selbst bemerkt, dem Alltagstrott des Berliner Parlamentes nicht unterordnet. Vielleicht kann man nichts ändern, doch auch noch darüber zu Schweigen, wäre keine Lösung sondern nur mehr Resignation. Und von Resignation, und auch das betont er in seiner Rede, hat dieses Parlament schon viel zu viel.

Dass Christopher Lauer hier seine eigenen Worte spricht und in jedem Satz auch das ausspricht und formuliert, was er fühlt und denkt, wurde sehr deutlich. Dass er auch dazu steht, nicht zu den Klassenlieblingen gehört zu haben, ehrt ihn. Und als er sich spontan und laut den Verunglimpfungen und Zwischenrufen entgegen stellt, hat er seinen stärksten Moment in der Rede. Von solchen Momenten können wir uns in Zukunft noch viel mehr erhoffen. Gleichzeitig hat er sich in seiner Rede nicht verzettelt, wie es ihm sonst oft passierte. Er ist nicht mit lustigen Nebensatzreihen auf einer kommentierenden Metaebene stecken geblieben, sondern er hat das was er zu sagen hat durchgezogen in einem zeitlich klar abgesteckten Rahmen. Das ist rund um positiv und macht diese Rede zu einer, die es verdient in ein Kabinett von guten Reden, an die man sich erinnern sollte aufgenommen zu werden.

 

The Page Turner, a Chain Reaction

Seit einem Kunstprojekt das solch eine Chain Reaction vor vielen Jahren einmal inszenierte und filmisch festhielt ist es ein regelrechter Sport geworden Kettenreaktionen zu inszenieren. Auch Fernsehshows haben das Konzept schon entdeckt, scheiterten jedoch an der Komplexität, die sich nur mit unendlicher Mühe, zahllosen Versuchen, liebe zum Detail und möglichst perfekt kontrollierten Umgebungsbedingungen bewältigen lässt.

Obwohl das Thema also ausgelutscht scheint, hat mich dieses Video erneut überrascht, erstaunt und fasziniert und genau das wollen diese Kettenreaktionen bei uns erreichen. Also nicht nur eine billige Imitation oder Variation sondern für mich eine wirkliche Novelle zu einem faszinierenden Grundthema.

Wer mehr zu diesem Thema lesen will, dem kann ich unter anderem diesen Link empfehlen: http://theeuropeanchainreaction.blogspot.com/

“witzig” oder “nicht witzig”

Diese Kategorie geht genau genommen auf Neues vom Känguru Folge 116 “Also sprach das Känguru” zurück. Sowohl diese spezielle Folge, als auch den ganzen Podcast kann ich sehr empfehlen!
Kurz gesagt wird dort postuliert, dass es nur zwei wichtige Kategorien gibt “witzig” oder “nicht witzig”. Alle Informationen müssen deshalb witzig sein, wenn sie relevant sein wollen. Dabei ist es nebensächlich ob sie wirklich im Detail stimmen.

Zumindest in der Kategorie “witzig” meines Blogs, möchte ich mich dem gerne anschließen und fand die Einteilung zur Beschreibung der Motivation für ein Posting hier auch als sehr treffend. Denn in der Tat posten wir oft Dinge die wir “witzig” finden. Genauso könnte man aber sagen: “Wir erzählen uns Dinge die uns überrascht haben und von denen wir denken, dass sie andere überraschen könnten.”

Die Kategorie “nicht witzig” habe ich mir dann allerdings gespart. Ich hatte kurz überlegt sie stattdessen “aufgeregt” zu nennen, als Beschreibung für eine weitere wichtige Motivation: Das sich Echauffieren  bei dem man sich als Wutbürger outet, der sich über empfundene Ungerechtigkeiten Luft macht und es überhaupt “nicht witzig” findet. Da sowas aber vor allem einem selbst gut tut und das eigentlich kaum jemand lesen will, habe ich auf diese Kategorie verzichtet, da ich mich sonst noch mehr genötigt fühlen würde, sie auch mit passenden Inhalten zu füllen.

Bleiben wir also beim “witzig” :-)

 

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